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Arbeitsgemeinschaft unterfränkischer Wohnungsunternehmen hat neuen Vorsitzenden

Am letzten Dienstag, 7. April 2009 fand in der Stadthalle in Gerolzhofen die Mitgliederversammlung der AdW Unterfranken statt. Die Arbeitsgemeinschaft unterfränkischer Wohnungsunternehmen ist eine Untergliederung des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen e. V. Sie setzt sich vorwiegend aus genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungsunternehmen aus dem Regierungsbezirk Unterfranken zusammen.

Nach der Begrüßung der ca. 40 teilnehmenden Vorstände und Geschäftsführer durch die 1. Bürgermeisterin von Gerolzhofen, Irmgard Krammer erstattete der stellvertretende Vorsit­zende Helmut Renner für den Vorstand den Jahresbericht. Aufgrund des Ausscheidens des bisherigen Vorsitzenden wurde anschließend Alexander Förster, Geschäftsführer der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt zum neuen Vorsitzenden der AdW Unterfranken einstim­mig gewählt. Weiter wurde Herr Wolfgang Heck, von der Heimathilfe Wohnungsbaugenos­senschaft eG zum Vertreter der Genossenschaften im Verbandsrat des Verbandes der baye­rischen Wohnungsunternehmen bestimmt. Somit ist der Vorstand der AdW Unterfranken mit Alexander Förster als Vorsitzender, Helmut Renner, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Bad Kissingen mbH als stellvertretender Vorsitzender und Wolf­gang Heck, Vorstand der Heimathilfe Wohnungsbau­genossenschaft eG als Kassier wieder vollständig besetzt.

 

Dieter Stich, von der Wohnungsgenossenschaft Frauenland Würzburg stellte darauf hin, dass in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg entwickelte „Seniorenportal Mainfran­ken" vor.

 

Im Anschluss referierte Xaver Kroner, Verbandsdirektor (VdW Bayern) über das Thema Fi­nanzmarktkrise und kein Ende. Die Krise sei erstmals im Jahr 2007 spürbar geworden. Die Ursachen seien jedoch bereits in den Jah­ren zuvor begründet worden.

 

Es sei in der derzeitigen Situation richtig, wenn die Zinsen gesenkt werden, um den Konsum zu unterstützen und eine Deflation zu vermeiden. Problematisch könne im Einzelfall das Ein­greifen des Staats unter Konkurrenzgesichtspunkten sein.

 

Auf Nachfrage aus den Reihen des Publikums erklärt Kroner, dass konkrete Auswir­kungen der Krise auf die Verbandsunternehmen zurzeit nicht zu verzeichnen seien.

 

Weiter führte Kroner die Inhalte des neuen bayerischen Modernisierungsprogramms aus, welches zum 1. April 2009 in Kraft getreten ist. Das Programm wird nochmals gegenüber den KfW-Zinssätzen um 0,75 % im Zins verbilligt. Als Gegenleistung für diesen Fördermehrwert unterliegen die ge­förderten Wohnungen einer zehnjährigen Belegungsbindung. Dabei gilt für neu zu vermie­tende Wohnungen für die Dauer von zehn Jahren ein allgemeines Belegungsrecht für Haus­halte, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenze des Artikels 11 Bayerisches Wohn­raumförderungsgesetz (BayWoFG) nicht übersteigt.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagstisch konnten sich die Vertreter der Wohnungsunternehmen im Rahmen einer kleinen Stadtführung über die bauliche und geschichtliche Entwicklung Gerolzhofens informieren.


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